(Quelle Text und Bild: NDR)

Tierversuchslabor LPT klagt gegen Landkreis

Der Betreiber des vor Kurzem geschlossenen Tierversuchslabors in Mienenbüttel (Landkreis Harburg) zieht vor Gericht. Eine entsprechende Klage vom 13. Februar richte sich gegen den Landkreis Harburg, teilte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Lüneburg mit. Die Firma LPT wehrt sich dagegen, dass sie in dem Labor keine Tiere mehr halten darf. Der Landkreis hatte dem Unternehmen vor rund einem Monat die Betriebserlaubnis entzogen. In der vergangenen Woche hatte dann die Hamburger Gesundheitsbehörde verfügt, dass auch das Labor der Firma am Hauptsitz in Hamburg-Neugraben schließen muss.

Entscheidung frühestens in einem Jahr

LPT war durch Filmaufnahmen von Tierschützern in die Kritik geraten. Der Landkreis Harburg hatte daraufhin ebenfalls Verstöße festgestellt. Mitte Januar hatte er „mit sofortiger Wirkung die Erlaubnis der LPT am Standort in Mienenbüttel widerrufen“. In dem Labor fanden zu dem Zeitpunkt bereits keine Tierversuche mehr statt. Der Landkreis stellte zudem fest, „dass die Zuverlässigkeit des Betreibers nicht mehr gegeben ist“.
Durch die Klage bekommt der Betreiber des Labors nun Akteneinsicht. Daran, dass der Betrieb in Mienenbüttel eingestellt ist, ändert sie jedoch nichts. Entschieden wird über die Klage vermutlich erst in ein bis zwei Jahren.

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